Lexikon der Normen

 

Normen sind unser Geschäft.

 

Sie schaffen klare Vorgaben, sorgen für Transparenz und dienen der Einhaltung und Überwachung von Abläufen.

Wir unterstützen Sie bei der Arbeit mit folgenden Normen in den Bereichen

 

 

 

 

Titel Beschreibung
DIN EN ISO 9000 QM Systeme-Grundlagen und Begriffe Diese Norm beschreibt die grundlegenden Konzepte, Grundsätze und Begriffe des Qualitätsmanagements und legt zugehörige Begriffe fest und ist allgemein anwendbar sind auf Unternehmen die nach nachhaltigem Erfolg durch Umsetzung von Qualitäts- und anderen Managementsystemen anstreben
DIN EN ISO 9001 Anforderungen an QM-Systeme Diese Norm legt Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, wenn das Unternehmen seine Fähigkeit darlegen muss, fortlaufend Produkte oder Dienstleistungen bereitstellen zu können, die die Anforderungen der Kunden und die zutreffenden gesetzlichen und behördlichen Anforderungen erfüllen. Weiterhin muss das Unternehmen darlegen, wie es bestrebt ist, die Kundenzufriedenheit durch wirksame Anwendung des Systems zu erhöhen, und seine Prozesse fortlaufend zu verbessern.
DIN EN ISO 9004 Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation Diese Norm gibt Leitlinien vor, für die Verbesserung der Fähigkeit einer Organisation, nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Sie steht in engem Einklang mit den Qualitätsmanagementgrundsätzen nach ISO 9000:2015. Sie bietet ein Werkzeug zur Selbstbewertung, um zu überprüfen, in welchem Maß das Unternehmen die in dieser Norm enthaltenen Konzepte übernommen hat.
DIN EN ISO 14001 Anforderungen an Umweltmanagementsysteme Diese Norm gibt eine Anleitung, Bedürfnisse der heutigen Generationen zu decken - ohne dabei die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Dabei wird eine Balance zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft als essentiell angesehen.
DIN EN ISO 50001 9000 Anforderungen an Energiemanagementsysteme - Anforderungen Diese Norm legt Anforderungen zur Einführung, Verwirklichung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems fest, mit dem Ziel, ein Unternehmen in die Lage zu versetzen, durch einen systematischen Ansatz eine kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung zu erzielen. Sie ist anwendbar für alle Arten von Unternehmen unabhängig von ihrer Art, Größe, Komplexität, oder den Produkten und Dienstleistungen, die es anbietet.

 

 

 Arbeitsschutz

Titel Beschreibung
DIN ISO 45001 Anforderungen an Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Mit dieser Norm werden die Anforderungen an Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme geregelt, sie löst den Standard OHSAS 18001 ab. beinhaltet jetzt auch Anforderungen an den Gesundheitsschutz. Die Umsetzung dieser Norm sorgt für die kontinuierliche Verbesserung von A&GS-Managementsystemen, schafft bessere Arbeitsbedingungen, verbessert die Sicherheit am Arbeitsplatz und achtet auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Sie kann von jedem Unternehmen, unabhängig von Größe, Typ und Art eingeführt und umgesetzt werden.
SCC-Sicherheits Certifikat Contraktoren Dies ist ein Regelwerk für ein zertifizierbares Managementsystem. Es wurde für Unternehmen entwickelt, die als Subunternehmer (Kontraktoren) in der Petrochemie tätig werden wollen und vereinigt die Anforderungen aus (Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU). Die SCC Zertifizierung erfolgt anhand eines Fragenkatalogs. Dabei wird in SCC* (eingeschränktes Zertifikat für kleine Unternehmen mit durchschnittlich ≤ 35 Beschäftigten), SCC ** (uneingeschränktes Zertifikat, für Unternehmen mit durchschnittlich mehr als 35 Beschäftigten) und SCCP (uneingeschränktes Zertifikat für Unternehmen in der Petrochemie), sowie SCP für Personaldienstleister mit eigener Checkliste.

 

 

Automotive

Titel Beschreibung
IATF 16949 Die Technische Spezifikation 16949 legt fest, welche Kriterien eine Organisation erfüllen muss, um zertifizierungsfähig zu sein, und nach welchen Regeln diese Zertifizierung durchzuführen ist. Der Titel informiert über die speziellen Anforderungen an QM-Systeme von Firmen, die mit der Entwicklung, Herstellung und Montage von Produktions- und Ersatzteilen für die Automobilindustrie befasst sind.
VDA 6.3 Der Schutz von Geschäftsprozessen und Informationen, auch unter schwierigen Randbedingungen, ist eine zentrale Aufgabe der Unternehmensführung. Eine vereinheitlichte Standardanforderung an Schutzmaßnahmen gibt es derzeit noch nicht. Durch die zunehmende Globalisierung der Unternehmen kommen zusätzliche Anforderungen hinzu. Die Vernetzung von Geschäftsprozessen über Unternehmens-grenzen hinweg erfordert ein vergleichbares Schutzniveau aller Beteiligten. Gerade in der Automobilindustrie birgt diese Vernetzung nicht nur viele Chancen, sie macht sie zugleich auch empfindlicher und anfälliger für externe und interne Bedrohungen. Das Prozessaudit nach VDA 6.3 ist Bestandteil des "Qualitätsstandard der deutschen Automobilindustrie".

 

 

Lebensmittel

Titel Beschreibung
DIN EN ISO 22000 Die Norm beinhaltet die Anforderungen an ein Managementsystem für Lebensmittelsicherheit, das Organisationen ermöglicht, ein Managementsystem für Lebensmittelsicherheit einzurichten, um sichere Lebensmittel zu liefern, die sowohl den vereinbarten Kundenforderungen als auch den geltenden behördlichen Vorgaben hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit entsprechen. Aspekte, wie die effektive Vermittlung der Belange der Lebensmittelsicherheit gegenüber interessierten Parteien in der Lebensmittelkette, der Nachweis der Konformität mit der eigenen Lebensmittelsicherheitspolitik und gegenüber relevanten interessierten Parteien sowie die Zertifizierung oder Registrierung des Managementsystems für Lebensmittelsicherheit durch eine externe Stelle oder durch eine Selbstbewertung sind Schwerpunkt der Festlegungen. Die Norm gilt für alle Organisationen, und zwar ungeachtet ihrer Größe und ihrer Komplexität. Hierzu zählen Organisationen, die direkt oder indirekt auf einer oder mehreren Stufen der Lebensmittelkette mitwirken. Zu den direkt mitwirkenden Organisationen gehören unter anderem Futtermittelhersteller, Hersteller von Tiernahrung, auf Wildpflanzen beziehungsweise Wildtiere spezialisierte Ernte- und Fangbetriebe, Agrarbetriebe, Hersteller von Zutaten, Lebensmittelhersteller, Einzelhändler, Lebensmitteldienste, Catering-Dienstleister und in den Bereichen Reinigung, Desinfektion, Transport, Lagerung und Vertrieb tätige Unternehmen. Zu den indirekt mitwirkenden Organisationen gehören unter anderem Lieferanten von Geräten, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und Verpackungsmaterialien sowie anderen Materialien, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen können.
FSSC 22000 Diese Norm verbindet die Anforderungen der ISO 22000, Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit, mit Präventivprogrammen aus der Reihe technischer Spezifikationen ISO/TS 22002 (Lebensmittelherstellung, Gemeinschaftsverpflegung, Landwirtschaft, Herstellung von Lebensmittelverpackungen, Futtermittel- und Tierfutterherstellung) bzw. PAS 221 (Lebensmitteleinzelhandel) oder NTA 8059 (Transport und Lagerung), und einigen zusätzlichen Anforderungen. FSSC 22000 wurde von der Global Food Safety Initiative (GFSI) als gleichwertig mit den anderen genehmigten Verfahren (wie zum Beispiel dem International Featured Standard und dem Standard des British Retail Consortium) anerkannt. Dies gewährleistet bei allen an der Lebensmittelkette Beteiligten breite Akzeptanz. Der Vorteil gegenüber zum Beispiel dem IFS liegt darin, dass der FSSC auf einer ISO-Norm beruht und nicht Eigentum einer Interessensvertretung ist. Dies gewährleistet ein unabhängiges Verfahren. Die Einführung eines solchen Systems kann entweder durch das Unternehmen selbst oder mit Hilfe eines spezialisierten Beraters erfolgen.
IFS Food Standard Dies ist ein von der GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannter Standard für die Auditierung von Lebensmittelherstellern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Lebensmittelsicherheit und der Qualität der Verfahren und Produkte. Der Standard gilt für die Verarbeiter von Lebensmitteln ebenso wie für Unternehmen, in denen unverpackte Lebensmittel verpackt werden. IFS Food kommt dort zum Einsatz, wo Produkte "verarbeitet" werden, oder wo bei der Erstverpackung die Gefahr einer Kontamination des Produktes besteht. Der Standard ist wichtig für alle Hersteller von Lebensmitteln, insbesondere für die Hersteller von Eigenmarken, da viele Anforderungen die Einhaltung von Kundenspezifikationen prüfen. Der Standard unterstützt die Arbeit der Produktions- und Marketingabteilungen in den Bereichen Markensicherheit und Qualität. Der IFS Food wurde in enger Zusammenarbeit mit Zertifizierungsstellen, dem Handel, der Lebensmittelindustrie und der Systemgastronomie entwickelt.
IFS Logistics Der Standard IFS Logistics dient der Auditierung von Logistikaktivitäten für Lebensmittel und Non-Food-Produkte. Dazu gehören Transport, Lagerung, Vertrieb, Be- und Entladen, etc. Der IFS Logistics ist auf alle Logistikbereiche anwendbar, z. B. Anlieferung per LKW, Bahn oder Schiff, und gilt für alle Arten von Produkten, egal, ob sie bei Gefriertemperaturen, gekühlt oder ungekühlt transportiert werden müssen. Sinn des IFS Logistics ist es, die Lücke zwischen Produktion und Handel zu schließen und damit einen kompletten Überblick über die gesamte Lieferkette zu erhalten. Bisher waren die Bewegung und Lagerung der Ware noch ein Schwachpunkt bei der Qualitätssicherung.
IFS Broker Durch die zunehmende Globalisierung innerhalb der Lieferkette werden Rohstoffe und Produkte über immer komplexere Wege und aus unterschiedlichsten Quellen bezogen. Broker, Agenten und Importeure sind dabei ein wesentliches Bindeglied zwischen Produzenten und Einzelhändlern. Der IFS Broker wurde kreiert, um die Sicherheit und Qualität von Produkten zu gewährleisten und die Lücke zwischen Herstellung und Vertrieb zu schließen. Handelspartner erwarten von Brokern, Agenten und Importeuren, dass ihre Produktanforderungen an die Hersteller und Erzeuger kommuniziert, dort verstanden und umgesetzt werden. Der Standard überprüft die beteiligten Parteien, um sicher zu stellen, dass diese geeignete Maßnahmen innerhalb Ihrer Tätigkeiten implementiert haben, so dass ihre Lieferanten in Übereinstimmung mit Produktsicherheits- und Qualitätsanforderungen agieren. Broker, Agenten und Importeure müssen zudem ihre Lieferanten diesbezüglich überwachen, so dass die gelieferten Produkte rechtlichen und vertrags-spezifischen Vorgaben entsprechen.
HACCP HACCP (hazard analysis and critical control points) ist der systematische Ansatz, den wir anwenden, um unbedenkliche Lebensmittel zu gewährleisten. Die Aufgabe des HACCP-Konzeptes ist es, Gefahren, die mit dem Verarbeitungsprozess von Lebensmittel zusammenhängen oder von fertigen Produkten ausgehen, zu betrachten und die Risiken abzuschätzen. Wenn alle Faktoren, die die Lebensmittelreinheit beeinträchtigen können, erkannt sind, dann können die entsprechenden Maßnahmen zum Einsatz kommen, um diese Risikofaktoren auszuschalten. Ziel des HACCP-Konzeptes ist es zunächst zu verstehen, was die möglichen Risiken sind und wie sie zu vermeiden sind.

 

 

Futtermittel

Titel Beschreibung
GMP+ B1 Herstellung, Handel und Dienstleistungen bei Futtermitteln In diesem Standard wird in den Anforderungen über die Herstellung oder Bearbeitung von Futtermitteln in den meisten Fällen das Wort „Herstellung“ verwendet. Gegebenenfalls muss hier „Bearbeitung“ gelesen werden. Die Anforderungen beziehen sich auf jede Form physischer Bearbeitungen mit oder an Futtermitteln. Bei-spiele für physische Bearbeitungen bei der Herstellung oder Bearbeitung von Futtermitteln sind: Erfassung, Trocknen, Säubern, Mischen, Produzieren, Verpacken, Lagern, Umschlag.
GMP+B2 Herstellung von Futtermittelinhaltsstoffen Der vorliegende Standard enthält die Bedingungen und Anforderungen in Bezug auf die Gewährleistung der Futtermittelsicherheit industriell hergestellter Futtermittelinhaltsstoffe einschließlich der Lagerung und des Vertriebs (Verkaufs).
GMP+B3 Handel, Erfassung, Lagerung und Umschlag von Futtermitteln
GMP+B4 Transport von Futtermitteln Der vorliegende Standard enthält die Bedingungen und Anforderungen hinsichtlich der Sicherung folgender Tätigkeiten: 1. Befrachtung von Straßen-, Küstenschifffahrts-, Binnenschifffahrts-, Seeschifffahrts- und Schienen¬transporten: Unter diesem Anwendungsbereich können alle Tätigkeiten, die sich auf die Befrachtung beziehen, durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um den gesamten Prozess, und zwar von der Annahme des Auftrags sowie dem Wählen und Annehmen eines Frachtraums über den Auftrag zur Inspektion und die Genehmigung des Frachtraums bzw. Binnenschiffs auf der Grundlage des positiven FRI-Berichts bis hin zu den diesbezüglichen Verwaltungstätigkeiten. Auch Unternehmen, die einen Teil der Tätigkeiten durchführen - wie beispielsweise Zwischenhändler oder Makler (sogenannte „Runner“) - und die als Vermittler zwischen Verfrachtern und Befrachtungsparteien handeln, fallen unter den Anwendungsbereich dieses Standards. 2. Straßen- und Schienentransporte: Darunter verstehen sich nicht nur der tatsächliche Transport, sondern auch alle Tätigkeiten, die den Transport ermöglichen, wie Planung, Beschaffung, Reinigung und Verwaltung.

 

 

Informations- und Datensicherheit

Titel Beschreibung
DIN EN ISO/IEC 27002 Anforderungen an Informationstechnik – Sicherheitsverfahren – Informationssicherheitsmanagementsysteme Diese legt die Anforderungen an Aufstellen, Umsetzen, Betrieb, Überwachung, Bewertung, Wartung und Verbesserung von dokumentierten Informationssicherheit-Managementsystemen in Bezug auf die allgemeinen Geschäftsrisiken einer Organisation fest. Zudem Sie legt außerdem die Anforderungen an die Einführung von Sicherheitskontrollen fest, die auf die Bedürfnisse einer Organisation oder Teilen davon zugeschnittenen sind. Das Informationssicherheits-Managementsystem ist dafür entwickelt worden, die Auswahl ausreichender und angemessener Sicherheitskontrollen zu gewährleisten, die den Informationsbestand sichern und interessierten Partnern Vertrauenswürdigkeit vermitteln.

 

 

Qualität, Umwelt, Energie

NEWS

 

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DGQ-REGIONALKREIS

 

Infos zu Veranstaltungen der Deutschen Gesellschaft für Qualität - Regionalkreis  Köln-Bonn.

 

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